Weltwassertag

Weltwassertag - jährlich am 22. März

Der Weltwassertag am 22. März erinnert alljährlich an die große Bedeutung des Wassers und macht auf die Vorzüge und Herausforderungen rund um das kühle Nass aufmerksam. Er ist ein Ergebnis der Weltkonferenz „Umwelt und Entwicklung“ 1992 in Rio de Janeiro und wird seit 1993 aufgrund einer Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen jährlich am 22. März begangen. (Quelle: VKU Verband kommunaler Unternehmen e.V.)

Weltwassertag 2026

Water and Gender - Wo Wasser fließt, wächst die Gleichheit.

Wo Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, tragen Frauen und Mädchen die Hauptlast.

Sie sammeln Wasser. Sie verwalten Wasser. Sie kümmern sich um Menschen, die durch unsicheres Wasser krank werden. Sie verlieren Zeit, Gesundheit, Sicherheit und Chancen.

Auszug aus der Pressemitteilung des BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.):

Der UN-Weltwassertag 2026 steht unter dem Motto „Water and Gender“ und betont damit die zentrale Bedeutung einer sicheren, widerstandsfähigen und gerechten Wasserversorgung. Wasser ist die Grundlage für Gesundheit, Teilhabe und gesellschaftliche Entwicklung – in Deutschland wie weltweit.

Lesen Sie weiter auf der Seite des BDEW.

Weltwassertag 2025

Erhalt der Gletscher

Warum Gletscher wichtig sind

Gletscher spielen eine entscheidende Rolle im globalen Wasserkreislauf. Sie speichern etwa 70 % des süßen Wassers der Erde und fungieren als natürliche Wasserspeicher, die Flüsse, Seen und Grundwasserreservoirs speisen. Durch den Klimawandel schrumpfen die Gletscher rapide – mit gravierenden Folgen für Ökosysteme, Wasserressourcen und die menschliche Sicherheit.

Der Verlust von Gletschern hat tiefgreifende Auswirkungen

Wasserknappheit: An Flüssen, die von Gletschern gespeist werden, wird sich die jahreszeitliche Verteilung der Abflussmenge verändern, was für die Verfügbarkeit von Wasser für Landwirtschaft, Energie und Trinkwasser besonders in Trockenperioden eine weitere Verschärfung bedeutet.

Meeresspiegelanstieg: Schmelzende Gletscher tragen erheblich zum globalen Anstieg des Meeresspiegels bei, was küstennahe Gemeinschaften gefährdet.

Ökosysteme in Gefahr: Der Lebensraum Gletscher und die dort beheimateten Arten stehen unter Druck, das wird Auswirkungen auf die biologische Vielfalt haben.

Lesen Sie mehr auf der Seite des Bundesministerium Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft Österreich

Der Weltwassertag 2024

Wasser für den Frieden

Jedes Jahr, so auch am 22. März 2024, werden Aktionen und Diskussionen rund um das Thema Wasser angeregt. Der diesjährige Tag steht unter dem Motto „Wasser für den Frieden“.

Die Kernbotschaften zum Weltwassertag 2024 lauten:

  • Wasser kann Frieden schaffen oder Konflikte entfachen.
  • Wohlstand und Frieden hängen vom Wasser ab.
  • Wasser kann aus der Krise führen.

Wasser ist unser wichtigstes Grundnahrungsmittel. Es ist unerlässlich für Hygiene, Energie und Gesundheit. Für andere wiederum bedeutet es auch Kultur, Religion, Spiritualität und Gemeinschaft. Der Zugriff auf ausreichend sauberes Wasser ist dabei nicht allen gleich gewährt. Der Weltwassertag soll die Aufmerksamkeit auf diesen wichtigen Rohstoff lenken und so einen Beitrag zu einer fairen und nachhaltigen Nutzung leisten. (Quelle: https://www.umweltpakt.bayern.de/wasser/aktuelles/3436/weltwassertag-2024-water-for-peace)

Werbemittel für Schulkinder

Die UN sieht neben Institutionen und Firmen insbesondere die Schulkinder als entscheidenden Teil der Kampagne an. Dafür wird ein Download-Link für Materialien zur Verfügung gestellt, in diesem Jahr ist es u. a. das Logo für 2024 in Form eines Mandala.

Zur Download-Seite der Materialien

Weltwassertag 2023

Gemeinsam schneller zum Ziel - den Wandel beschleunigen

Der internationale Tag des Wassers 2023 steht unter dem Motto „Accelerating Change“, also den Wandel beschleunigen.

„Mit dem diesjährigen Thema soll die Wichtigkeit nationaler und internationaler Zusammenarbeit in Bezug auf die Einhaltung des Ziels Nr. 6 für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goal 6) in den Fokus gerückt werden. In diesem Ziel formulierten die Vereinten Nationen den Willen, bis 2030 sauberes Wasser und Sanitärversorgung für alle Menschen zu gewährleisten – der Zugang zu Wasser soll kein Privileg sein. Dafür bedarf es eines enormen Kraftaufwandes auf einer Vielzahl von Ebenen. Vom 22. bis zum 24. März wird es dazu eine Wasserkonferenz in New York geben.“

(Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz BMUV) Lesen Sie weiter auf BMUV – Der Welttag des Wassers

„An diesem Weltwassertag geht es darum, den Wandel zu beschleunigen, um die Wasser- und Sanitärkrise zu lösen. Und weil Wasser uns alle betrifft, müssen alle handeln. Das sind Sie! Sie, Ihre Familie, Schule und Gemeinschaft können einen Unterschied machen, indem Sie die Art und Weise ändern, wie Sie Wasser in Ihrem Leben verwenden, verbrauchen und verwalten.“

(Quelle: worldwaterday). Lesen Sie weiter auf www.worldwaterday.org.

Weltwassertag 2022

Der unsichtbare Schatz: unser Grundwasser

Grundwasser ist ein Teil des Wasserkreislaufs. Vereinfacht gesprochen stammt das Grundwasser überwiegend aus Regenwasser, das durch den Boden und den Untergrund bis in die sogenannten Grundwasserleiter (Gesteinskörper, der Hohlräume aufweist und daher geeignet ist, Grundwasser weiterzuleiten) sickert. Rund 74 Prozent unseres Trinkwassers stammen übrigens aus Grundwasser. Damit ist es die wichtigste Trinkwasserressource Deutschlands.

Grundwasser ist kostbar. Und unverzichtbar. Und leider zunehmend Belastungen ausgesetzt. Sei es durch Klimawandel, menschliche Tätigkeiten oder industrielle Prozesse. Für die kommunale Wasserwirtschaft ist es deshalb enorm wichtig, auf welches Modell Politik künftig beim Schutz der Ressourcen für die Trinkwasserversorgung setzt. Sind das mehr und mehr technische Lösungen der Wasseraufbereitung und der Abwasserbehandlung, was die Wasserwirtschaft strukturell verändern und die Bürgerinnen und Bürger finanziell belasten würde? Oder stärken wir das Vorsorge- und Verursacherprinzip, sodass wir Anreize für Ressourcenschutz setzen? Das wäre aus unserer Sicht der richtige Weg. Und dafür brauchen wir eine erweiterte Herstellerverantwortung.

(Quelle: VKU Verband kommunaler Unternehmen e.V.) Lesen Sie mehr zum Weltwassertag auf der Seite des VKU.

 

Weltwassertag 2021

Wert des Wassers - Wasser wertschätzen

Hochwertiges Trinkwasser frisch aus dem Hahn ist für die Menschen in Deutschland selbstverständlich. Rund um die Uhr in einwandfreier Qualität steht es für den täglichen Bedarf zur Verfügung. Dagegen haben weltweit laut Vereinten Nationen über zwei Milliarden Menschen keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser; weit mehr noch entbehren angemessene sanitäre Einrichtungen.   

Die deutsche Trinkwasserversorgung zählt zu den leistungsfähigsten weltweit. Allerdings sind in der Öffentlichkeit die Anstrengungen, die die Branche für das hohe Versorgungsniveau erbringt, kaum bekannt. Die Herausforderungen zur Sicherung der Trinkwasserqualität und Verfügbarkeit werden unterdessen immer größer: Zum einen beeinträchtigen steigende Schadstoffeinträge wie Nitrat oder Medikamentenrückstände die Qualität der Rohwasserressourcen in immer stärkerem Maße; zum anderen erfordern die Auswirkungen des Klimawandels auf das Wasserdargebot umfassende Anpassungen der Infrastruktur und im Ressourcenmanagement.

(Quelle: DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) Lesen Sie mehr zum Weltwassertag 2021 auf der Seite des DVGW.